Tag 4 – Donnerstag, 30. Juli

Aprilwetter. Wind. Sturm. Tosendes Wasser: Von oben oder unten?

Egal für die Urlauber!

Das Wetter wird besser: 15 Minuten blickt die Sonne durch die Wolkendecke und erwärmt unsere gefrosteten Gemüter. Genau diese Zeit wird genutzt, um etliche Fotos zu knipsen, Kanadier zu fahren, wieder einmal von gewaltbereiten Kühen verfolgt zu werden

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oder durch Zufall verborgene Wasserfälle zu entdecken.

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Andere nutzen die Zeit zwischen den Regenpausen um Bänder zu knüpfen, für das Fußballspiel gegen Schweden zu trainieren

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oder ebenfalls bei egal welchem Wetter angeln zu gehen.

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Eine kleine Gruppe der Reisenden vergnügt sich auch bei ein paar Runden Schwedenschach auf dem lokalen Kiesplatz.

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Abendprogramm: Standard.

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Tag 3 – Mittwoch, 29. Juli

Radrennen. Marathon. „Regen“waldexpedition.

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Der neue Tag bietet uns Sportlern, Forschern, Entdeckern und Abenteurern die Möglichkeit, unsere Bestimmung auszuleben. Während eine Gruppe in Kanadiern den See entdeckt, erforscht die andere Gruppe beim Blaubeerensammeln die weiten schwedischen Wälder.

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Auch die Fahrräder erfahren wohl zum allerersten Mal, was es bedeutet, Geschwindigkeiten aufzunehmen und einige Leute rappeln sich schon vor dem Frühstück zum Joggen auf. Fahrradfahrer werden von gewaltbereiten Kühen umzingelt,

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eine Safaritour, um Strauße zu sehen, wird gestartet und die Kanadierfahrer kämpfen darum, nicht abzusaufen.

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Der Küchendienst kämpft wie jeden Tag darum, die hungrige Meute satt zu bekommen. Mit Sauna, Backhaus und Apokalypse in Form eines Gewitters mit Starkregen wird dem Tag der letzte Schliff gegeben.

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Tag 2 – Dienstag, 28. Juli

Laufen. Strecken. Recken. Raufen.

Die Belastungsgrenze ist kein Grund aufzugeben. Heute stoßen wir alle in Boda Borg an unsere psychischen und physischen Grenzen. Rätsel über Rätsel .Fragen über Fragen: Welcher Knopf muss gedrückt werden, an welchem Seil muss gezogen werden, welche Lichtschranke muss umwunden werden, um die nächste Tür zu öffnen?

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Gegen halb elf brechen wir auf in das oben beschriebene Erlebnishaus. Bis jetzt wissen wir nicht, was uns erwarten wird. Doch bald tauchen wir ein in die labyrinthartigen Welten von Boda Borg. Dort erleben wir Spiel, Spaß und Abenteuer. In viereinhalb Stunden durchqueren wir geheimnisvolle Gänge, bis wir leider nach Rydsnäs zurückkehren müssen, wo wir nach einem leckeren Grillen den verregneten Abend im Backhaus verbringen.

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Tag 1 – Montag, 27. Juli

Haus mit Flagge3 Reisende am Haus

Überwältigende Schönheit. Reine Natur. Die schwedische Wildnis durchdringt unsere Herzen. Der morgendliche 6 Kilometermarsch weckt die noch müden Gemüter. Wunderbare Impressionen der endlosen Weiten lassen uns in eine magische Welt eintauchen und keinen würde es wundern, wenn Bilbo Beutlin aus seiner Hobbithöle hervortreten würde.

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Die zweite Hälfte des Tages prägt ein Ausflug nach Eksjö, der nächsten Stadt von Aggarps-Gård, unserem Lager.

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Dort haben wir die Möglichkeit, einzukaufen. Geplant war auch das Wechseln des Geldes von Euro in Schwedische Kronen; allerdings waren wir dafür genau 14 Minuten zu spät. Trotzdem beschäftigen wir uns in der Stadt damit, nette Souvenirs anzuschauen und in Büchern von schwedischen Autoren auf Deutsch zu stöbern.

Schnapsglas

Zum Abendeinkauf parken wir mit dem Bus einfach mitten auf dem Kundenparkplatz und stehen quer zwischen den vielen PKW eines typisch schwedischen Fabrikats.

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Zur Krönung des Tages geht die eine Hälfte im eisigen See baden, während die andere Hälfte gemütlich im vorgeheizten Backhaus vor dem Ofen gammelt.

See - GrauBackhaus

Wettertechnisch bleiben auch heute noch einige Gesichter unglücklich, allerdings steigt die Hoffnung auf Besserung in den nächsten Tagen langsam an.

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Was heißt „Muh“ auf schwedisch? – Møh

 

Erste Momente in Rydsnäs

Samstag, 25.Juli, Punkt 18 Uhr: Los geht’s: Packen, einladen, Boarding, Abfahrt.

Um dem schlechten Wetter zu entfliehen, flüchten wir in Richtung Norden. Sturm und Regen machen es Fredo fast unmöglich, das 460 PS-Schiff sicher auf der Straße zu halten. In Lübeck eilt ihm Silvie zur Hilfe: Die unerschrockenste Busfahrerin aller Zeiten schafft es, sämtlichen Wetterlagen zu trotzen und uns sicher in die „Millionenmetropole“ Rydsnäs zu bringen.

Sonntag, 26. Juli, gegen 10 Uhr morgens ist es dann soweit und wir sehen zum ersten Mal unsere Unterkünfte für die nächsten 14 Tage. Unser Küchenhaus wird zuerst einmal nach der Häusereinteilung eingeräumt, woraufhin die Möbel eines bekannten schwedischen Herstellers in den eigenen Häusern eingerichtet werden.

Ein kurzer Trip durch Rydsnäs zur lokalen Badestelle am See lässt uns die nähere Umgebung erkunden. Nach dem Abendessen lassen wir den Tag im angenehm vorgeheizten Backhaus ausklingen und der fast dauerhaft verregnete, rekordverdächtig kalte Tag neigt sich dem Ende zu.

Hej hej från Sverige

Hallo aus Schweden,

wir haben uns entschlossen, den Zuhausegebliebenen einen kleinen Einblick in unseren Alltag der zwei Wochen zu geben und eine kleine, fast live-Berichterstattung zu machen.

Daher soll hier jeden Tag ein kleiner Absatz zum Tagesgeschehen erscheinen und zur Illustration werden auch Bilder angefügt.

Mit freundlichem Gruß an Deutschland

die Schweden-Fahrer aus Baunatal